· 

Elektronische Patientenakte: Wie umgehen mit sensiblen Diagnosen?

Auf unterschiedlichen Ebenen wird die Frage des Umgangs mit sensiblen, deutungsbedürftigen Befunden in der elektronischen Patientenakte diskutiert. Eine zentrale Frage lautet: Wie kann auch künftig sichergestellt werden, dass der Befund erst im Arzt-Patienten-Gespräch übermittelt (und in diesem Zuge auch vermittelt) wird?

 

Bis zur Einführung der elektronischen Patientenakte war sichergestellt, dass die haus- oder fachärztlichen Kolleginnen und Kollegen sensible Befunddaten - auch der ärztlichen Diagnostikfächer - zunächst bewerten und dann im eingehenden Gespräch ihrer Patientin oder dem Patienten vorstellen. Auch hier stellt nun die Digitalisierung alle am Diagnoseprozess Beteiligten vor neue Herausforderungen.

 

Der Dachverband Ärztlicher Diagnostikfächer (DVÄD) hat das Thema heute erneut diskutiert und Lösungsansätze formuliert, die nun an kompetente Dialogpartner adressiert werden.