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Deutsche Labormediziner - Systemrelevant im Einsatz gegen das Coronavirus

In einer kommentierten Präsentation beantworten wir heute diese Fragen:

  • Worin liegt die Bedeutung der fachärztlichen Labordiagnostik in der Coronavirus-Pandemie?
  • Wo liegen die Herausforderungen der Testung im medizinischen Labor?
  • Wie läuft die laborärztliche COVID-19-Diagnostik ab?
  • Was fordert der Berufsverband Deutscher Laborärzte vor diesem Hintergrund?

Unsere aktuelle Pressemitteilung (PDF) enthält fünf konkrete Forderungen als schnelle Reaktion auf die sich andeutenden Engpässe in der SARS-CoV-2-Diagnostik:

 

(1) Medizinische Labore und Praxen müssen umgehend besser mit Schutzausrüstung versorgt werden. Die Beschaffung und Verteilung muss dringend optimiert werden.

 

(2) Nachschublieferungen von Testmaterialien, wie Entnahmesets, Extraktionskits, PCR-Reagenzien müssen beschleunigt und inländische Produktionskapazitäten – auch durch Investitionshilfen – kurzfristig ausgeweitet werden.

 

(3) Die Anamnese in den Hausarztpraxen muss intensiviert werden, auch durch schnelle Wiederöffnung geschlossener Einrichtungen. Test-Anforderungen von Allgemeinmedizinern an die Labore müssen konsequent am konkreten medizinischen Bedarf orientiert werden – Risikopatientinnen und -patienten mit schweren Krankheitssymptomen haben Vorrang!

 

(4) Zudem müssen ausreichende Testkapazitäten für medizinisches Personal in Klinikum, Krankenhaus und Praxis zur Aufrechterhaltung der Versorgung gesichert werden.

 

(5) Die medizinische Aufklärung der Bevölkerung zu COVID-19-Symptomen muss weiter verbessert werden, um Ärztinnen und Ärzte sowie Ämter von Beratungsleistungen zu entlasten.

 

Zu weiteren Initiativen des BDL informiert in Kürze unsere Mitgliederinformation.